Wie hoch ist der Wärmebedarf meines Gebäudes?
Wärmebedarf & Effizienz
Die Preise für die herkömmlichen Energieträger, die wir vorwiegend für Heizung, Warmwasser und Lüftung unserer Wohnungen nutzen, werden auch in den kommenden Jahren weiter steigen. Deshalb ist eine Entscheidung für eine Erdwärmeheizung eine richtige Entscheidung.
Und hier lässt sich noch kräftig sparen, wenn die Konzeption der Anlage auf einer möglichst genauen Analyse des Wärmebedarfs basiert
Wärmebedarf nach Gebäudetypen
Für Wärmepumpen-Anlagen ist mit der Ermittlung des Wärmebedarfs eine genaue Dimensionierung vorzunehmen, denn über- wie unterdimensionierte Geräte arbeiten nicht effizient.
Die Ermittlung des Wärmebedarfs erfolgt gemäß geltender Normen. Folgende Werte sind erfahrungsgemäß ungefähr zu erwarten:
Altbau mit guter Wärmedämmung ca. 60 W/m², Neubau mit guter Wärmedämmung ca. 50 W/m², Niedrigenergiehaus ca. 30 W/m².
Der spezifische Wärmebedarf wird mit der zu beheizenden Wohnfläche multipliziert und ergibt den gesamten Wärmebedarf.
Beispielrechnungen:
Neubau, zu beheizende Fläche 130 m²
50 W/m², Wärmebedarf Heizung (130 x 50 W): 6,5 kW
+ Warmwasserbereitung für 2 Personen (2 x 250 W): 0,5 kW
Wärmeleistung der Wärmepumpe: 7,0 kW
Bestandbau, zu beheizende Fläche 130 m²
60 W/m², Wärmebedarf Heizung (130 x 60 W): 7,8 kW
+ Warmwasserbereitung für 2 Personen (2 x 250 W): 0,5 kW
Wärmeleistung der Wärmepumpe: 8,3 kW
Bei zusätzlicher Warmwasserbereitung für Swimmingpool erhöht sich der Wärmebedarf um 200 W/m²/Oberfläche.
Z.B. Poolfläche 21 m² = zusätzlicher Wärmebedarf: 4,2 kW
Diese Werte sind überschlägig und dienen lediglich Ihrer
Orientierung. Den EnEV-Nachweis und die Dimensiomierung der Wärmepumpe
anhand der genauen Projektdaten sowie der topografischen und
bauphysikalischen Voraussetzungen muss ein Fachbetrieb vornehmen.


