Investitions- und Betriebskosten
Im Vergleich der laufenden Kosten, der Betriebskosten mit dem wichtigsten Faktor Energiekosten, ist die Wärmepumpenheizung den Verbrennungsheizungen weit überlegen.
Das Spar-Beispiel:
drei baugleiche Häuser - drei verschiedene Heizungen
Drei Bauherren baugleicher 130 m² Einfamilienhäuser mit einem Energiebedarf von je 7,5 kW (Heizung 6,5 kW, Warmwasser 1,0 kW). Das entspricht einem Jahres-Energiebedarf von 18.000 kW/h je Haus.
Eigentümer A lässt für 7.500 € eine Gasheizung einbauen, Eigentümer B installiert für 9.000 € eine Ölheizung. Eigentümer C entscheidet sich trotz der höheren Investitionskosten für die 15.000 € teure Erdwärmeheizung (Abb.1). Eine Investition, die sich im wahrsten Sinne des Wortes auszahlt.
Betriebswirtschaftlich betrachtet, handeln Eigentümer A und B kurzsichtig. Zugunsten eines vermeintlichen Preisvorteils bürden sie sich mit Öl- und Gasheizung hohe und stetig steigende Betriebskosten auf. Bei einem Wirkungsgrad von 80-85% (Öl) und 90% (Gas) zahlen sie nach heutigen Preisen jährlich für die benötigte Energie ca. 1.400 bzw. 1.700 €.
Der Betreiber der Erdwärmeheizung dagegen spart schon ab der ersten Betriebsstunde (Abb. 2). Er bezahlt nur den Arbeitsstrom der Wärmepumpe mit ca. 675 € pro Jahr. Die Energie Erdwärme liefert ihm Mutter Erde 100 Jahre lang zum Null-Tarif.
Energiekostenersparnis mit Effekt
Eigentümer C spart folglich im Vergleich zu A und B jährlich ca. 725 bzw. 1020 € an Betriebskosten. Deswegen wird sich seine Erdwärmeheizung gegenüber der Gasheizung nach ca. zehn Jahren und gegenüber der Ölheizung schon nach ca. fünf Jahren amortisiert haben.
Ab diesem Zeitpunkt hat C den also nur scheinbar hohen Invest wieder eingespielt und er spart und spart und spart ,,,
Erdwärmeheizung hat die Nase vorn
Die Energiebilanz der Wärmepumpe amortisiert die Heizung schon ab ca. fünf Jahren.

