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Birgt die Erdwärme auch Gefahren?

Für alle Untergründe die modernste Technik
Erdbohrung nur nach DIN

Um von der Forderung nach Nachhaltigkeit, Energie- und Kosteneffizienz abzulenken, werden von einschlägigen Kreisen angebliche Gefahren der Erdwärmenutzung immer wieder verantwortungslos hochgespielt. Dabei resultieren die angeführten Gefahren realiter weder aus der Nutzung dieser Energiequelle noch aus der Geothermie selbst. Viel mehr sind mangelndes Projektmanagement und Inanspruchnahme nicht qualifizierter Gewerke die Ursache dieser Wirkungen.
Wenn - wie bei Anwendung jeder Technologie - Risiken bei der Planung und Ausführung von Geothermieprojekten berücksichtigt werden, ist Nutzung von Erdwärme völlig ungefährlich.

Keine Gefahr für das Grundwasser

Alle Länderregierungen weisen in ihren Richtlinien und Leitfäden zur Erdwärmeerschließung mit Nachdruck darauf hin, wie wichtig es ist, nur qualifizierte Bohrunternehmen zu beauftragen. Denn nur diese nach W120 zertifizierten Firmen besitzen die nötige Fachkenntnis und Praxiserfahrung. Aus geophysikalischen Karten und meistens auch aus Vergleichsbohrungen sind Ihnen die Verläufe der Grundwasserhorizonte bekannt und sie haben das Knowhow, Grundwasserkurzschlüsse zu verhindern. Da Sie nach DIN arbeiten, setzen sie nur zertifizierte grundwasserneutrale Materialien und Verfahren ein. Auch für nicht vorhersehbare Ereignisse wie das Auftreten von Artesischem Wasser haben sie das entsprechende Rüstzeug.

Keine Gefahr für den Boden

Nur qualifizierte Unternehmen sind in der Lage, die Sondenanlage so zu dimensionieren, dass durch die Erdwärmenutzung am Temperaturhaushalt des Baugrunds kein Raubbau betrieben wird. Wenn die Anlage und das Sondenfeld nach DIN erstellt werden, regeneriert sich die Bodentemperatur durch die Sonneneinstrahlung und Einsickern von Regenwasser ins Erdreich ständig neu.

 

Keine Gefahr für Gebäude

Nur qualifizierte Unternehmen sind in der Lage, Art und Folge der zu erwartenden Gesteinsschichten richtig eizuschätzen. Ein qualifiziertes Bohrunternehmen hätte in Staufen die Hebung des Bodens verhindert. Dort war eine tief liegende Grundwasserschicht angebohrt worden, die unter hohem Druck stand. Das in die darüber liegende Gips-Keuper-Schicht hochschießende Wasser bewirkte eine chemische Reaktion mit dem Keuper, der sich in Gips verwandelte und bis zu 60 Prozent an Volumen zunahm. Eine sofortige fachgerechte Isolierung des Keupers gegen die Wasserschicht hätte Folgen für die Bauwerke in Staufen verhindert.

Keine Gefahr für den Menschen

Im Gegensatz zum Heizen mit Brennstoffen bedeutet Heizen mit Erdwärme keine Gefahr für Menschen und andere Lebewesen. Es besteht keine Gefahr durch Verpuffung oder Explosion. Es entstehen keine giftigen Abgase, kein Feuer und kein Rauch. Im Gegenteil: Der Gesamtausstoß an CO2 verringert sich enorm, und zwar proportional zum Anteil der Erdwärmeheizungen an der Gesamtmenge der Gebäudeheizungen.

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