Die Entstehung der Erdwärme
Erdwärme ist so alt wie die Erde
Erdwärme ist die Wärmeenergie im Erdinneren, die zum einen nach wie vor durch den Zerfall natürlicher radioaktiver Elemente entsteht und zum anderen noch aus der Erdentstehung vor ca. 4,5 Mrd. Jahren, als sich Gase, Gestein und Staub zusammenballten, stammt. Dabei wurden riesige Energiemengen freigesetzt, wovon der größte Teil an das Weltall abgegeben und der Rest im Erdinneren eingeschlossen wurde.
Je tiefer desto wärmer
Allerdings ist die Temperatur im Erdinneren nicht überall gleich, sondern nimmt vom Kern zur Erdoberfläche hin ab (s. Abb. rechts). Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass die Temperatur zunimmt, je tiefer man in die Erde hineinbohrt. Im Erdinneren sind die Temperaturen konstant. Nur in der obersten Schicht bis ca. 10 m Tiefe machen sich jahreszeitliche Einflüsse bemerkbar.
Erdwärmenutzung ist umweltfreundlich
Da keine Verbrennung und somit kein Schadstoffausstoß stattfinden, gehört Erdwärme zu den Energiequellen, deren Einsatz den globalen Ausstoß von Treibhausgasen deutlich reduzieren kann.
Das macht Erdwärme zu einer umweltfreundlichen, unerschöpflichen und flexiblen Energiequelle, die überall und vielseitig verwendbar iat, sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen. Sie bietet ein breites Einsatzspektrum, z. B. in Einfamilienhäusern, Wohnsiedlungen, Büro- und Verwaltungsgebäuden, Schulen, Krankenhäusern, Museen oder Schwimmbädern.

