Auf die Planung kommt es an

Planung und Bau einer Erdwärmesondenanlage

gehören in die Hände von Fachunternehmen, die nach W 120 zertifiziert sind. Auch müssen gesetzliche Vorschriften beachtet und Normen eingehalten werden.
Im Vorfeld und während der Realisierung kann der Bauherr duch Eigenleistung zum Erfolg des Projektes einen großen Teil beitragen. Das beginnt mit der Abklärung der Platzverhältnisse und reicht von der normgerechten Festlegung der Bohrpunkte bis hin zum Verschließen der Leitungsgräben.

 

Eckpunkte einer Erdwärmebohrung

Vorbereitung Sondenbohrung

  • Platzverhältnisse und Zufahrt für das Bohrgerät abklären
  • Vorhandene Abwasserleitungen beachten
  • Bohrpunkte ausmessen und markieren
  • Geologisches Gutachten gemäß Bohrbewilligung einholen
  • Wasser- und Stromanschluss erstellen
  • Haftpflicht-/Arteserversicherung abschließen
  • Schlamm-Mulde bereitstellen

Verbindungsleitungen und Verteiler

  • Möglichst kurze Leitungsdistanz wählen
  • Gräben für Verbindungsleitungen ca. 80 cm tief mit Gefälle zur Erdwärmesonde ausheben
  • Erstellen der Kernbohrungen für den Hausanschluss
  • Grabensohle wasserdurchlässig mit Sand befüllen
  • Verbindungsrohre in Sandschicht einbetten
  • Überdeckung erst nach der Druckprobe vornehmen!

Bauseitig mögliche Leistungen

  • Koordination und Ausführung der Leitungsgräben, Mauerdurchbrüche und Verteilerschächte
  • Zuschütten der Gräben und Schließen der Mauerdurchbrüche nach den Montagearbeiten

Anordnung und Abstände der Sonden

Zum Einsatz kommen Doppel-U-Sonden mit DN 32 mm oder Koaxialsonden mit mindestens 60 mm Durchmesser. In der Regel muss zu Gebäuden ein Abstand von 1,5 m und zu Grundstücksgrenzen von 3 m eingehalten werden.

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